Ubuntu 12.04 auf dem Netbook

Nun muss ich doch wenigstens eine kurze Notiz zur Computer-Bastelei posten: auf dem Netbook Toshiba-AC100, das mit Android 2.2 ausgeliefert wird, läßt sich nach einigen Anleitungen im Netz Ubuntu installieren, das als komplettes Betriebssystem wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als ein leider veraltetes Android. Da ich gerne mit Open Source und Linux arbeite (auch mit Android!) möchte ich die Anleitung der Netzöffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten (community & sharing). Außerdem ist mir geglückt den Multi-Messenger Pidgin mit mehreren Konten einzurichten, so dass facebook (chat), twitter, icq, jabber, irc und identi.ca (es sind noch weitaus mehr möglich) mit einer einzigen Software abgerufen und benutzt werden können (ja, Pidgin gibt es auch für Windows…). Helferseiten im Netz gibt es viele, die wichtigsten waren: Erfahrungsbericht Toshiba-A100, ARM-Community, Ubuntu-Wiki.

Enjoy Linux!

Metakognitive Lernstrategie

Klingt schwierig, kann aber bei Kindern leicht angewendet werden und ist Futter für die Studierenden beim Entwurf von mediengestützten Projekten.

Metakognition heißt über das eigene Denken nachzudenken. Das können nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können mit Fragen angeleitet darüber nachdenken, wie sie etwas gelernt haben (aus dem puren Handeln, aus Erfahrungen, d.h. gehört die Frage, was schon gewußt wird und wie man selber am besten lernt. Darüber können sich Kinder  (untereinander oder mit Erwachsenen) austauschen, (noch) anspruchsvoller wird die  Regulierung der bewußt gemachten Prozesse: wie erarbeite ich mir ein neues Thema?  Woher bekomme ich Informationen und wie sind diese auf ihre Gültigkeit hin  einzuschätzen?

Es zählt dabei nicht das Ergebnis, sondern der Prozess lernmethodische Kompetenz zu erwerben; hilfreich ist es mit Kindern solche Fragen anhand eines konkreten Projekts zu besprechen, damit sie ihre Lernfortschritte an etwas festmachen können, es geht schließlich in diesem Alter um Handeln und die Erweiterung des Handlungsspielraums. In diesen Prozess passen Medien natürlich sehr gut hinein, weil Ergebnisse, Produkte hergestellt werden können, die sich in ihrer Qualität auch entlang des Lernfortschritts steigern. Das „Was“ und das „Wie“ des Lernens gehört dann auch in die Reflexion in der Endphase eines Projekts und regt an, über das eigene Lernen und Denken nachzudenken.

Inspiriert hat mich Kapitel 5 aus dem Buch: Fthenakis, W.E., Schmitt, A., Eitel, A., Gerlach, F., Wendell, A. & Daut, M. (2009): Natur-Wissen schaffen, Band 5: Frühe Medienbildung, Troisdorf: Bildungsverlag EINS.

Aber im Netz gibt es auch einiges: der Einstieg hier über „Metakognitive Strategien“, weiter mit verschiedenen Lernstrategien und diesen hier auch noch, sowie die Verortung im Konstruktivismus.

Klingt schwierig, kann aber bei Kindern leicht angewendet werden und ist Futter für die Studierenden beim Entwurf von mediengestützten Projekten. 

Metakognition heißt über das eigene Denken nachzudenken. Das können nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können mit Fragen angeleitet darüber nachdenken, wie sie etwas gelernt haben (aus dem puren Handeln, aus Erfahrungen, d.h. vielfältigem Handeln, aus der Übertragung von Wissen auf andere Gebiete). Dazu gehört die Frage, was schon gewußt wird und wie man selber am besten lernt. Darüber können sich Kinder (untereinander oder mit Erwachsenen) austauschen, (noch) anspruchsvoller wird die Regulierung der bewußt gemachten Prozesse: wie erarbeite ich mir ein neues Thema? Woher bekomme ich Informationen und wie sind diese auf ihre Gültigkeit hin einzuschätzen? 

Es zählt dabei nicht das Ergebnis, sondern der Prozess lernmethodische Kompetenz zu erwerben; hilfreich ist es mit Kindern solche Fragen anhand eines konkreten Projekts zu besprechen, damit sie ihre Lernfortschritte an etwas festmachen können, es geht schließlich in diesem Alter um Handeln und die Erweiterung des Handlungsspielraums. In diesen Prozess passen Medien natürlich sehr gut hinein, weil Ergebnisse, Produkte hergestellt werden können, die sich in ihrer Qualität auch entlang des Lernfortschritts steigern. Das „Was“ und das „Wie“ des Lernens gehört dann auch in die Reflexion in der Endphase eines Projekts und regt an, über das eigene Lernen und Denken nachzudenken.

Inspiriert hat mich Kapitel 5 aus dem Buch: Fthenakis, W.E., Schmitt, A., Eitel, A., Gerlach, F., Wendell, A. & Daut, M. (2009): Natur-Wissen schaffen, Band 5: Frühe Medienbildung, Troisdorf: Bildungsverlag EINS.

Vorbereitungen für den Kongress “Keine Bildung ohne Medien” am 24. und 25. März 2011 in Berlin

Die Kapazitäten für den Kongress sind angesichts der zahlreichen Anmeldungen erhöht worden, allerdings scheinen diese  auch schon wieder erschöpft zu sein (“Medienpädagogischer Kongress will Signal an Politik geben”) und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Bin gespannt, wie die Verteilungen in den Arbeitsgruppen/Workshops mit diesem Programm aussehen werden.

Der Kongress ist der dringende Aufruf, Medienpädagogik als Querschnittsaufgabe in Bildungsbereichen zu verankern, personelle und finanzielle Strukturen zu schaffen anstatt weiterhin “nur” Einzelprojekte zu fördern und somit eine Nachhaltigkeit in allen Bildungsbereichen zu gewährleisten: “Notwendig ist eine umfassende Förderung der Medienpädagogik in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs‐ und Bildungspraxis. Dies verlangt nicht nur programmatische Überlegungen sowie eine auf Jahre angelegte strategische Planung, sondern insbesondere auch personelle, infrastrukturelle und finanzielle Investitionen auf Länder‐ und Bundesebene. Dabei müssen alle Erziehungs‐ und Bildungsbereiche und deren Institutionen, aber auch die außerschulische Kinder‐ und Jugendarbeit, die berufliche Aus‐ und Fortbildung sowie Erwachsenen‐, Familien‐ und Altenbildung berücksichtigt werden.” (pdf: Keine Bildung ohne Medien)

Schön ist dabei, dass die Forderungen nach zu schaffenden manifesten Strukturen über einen solchen Kongress (hoffentlich) ein größeres Gehör finden, als die Formulierungen der Medienpädagog/innen, die sich seit Jahren von Projekt zu Projekt hangeln müssen. Zu augenscheinlich ist die Kluft zwischen offiziellen Verlautbarungen,  Medienkompetenz, -pädagogik oder -bildung in allen Bevölkerungsschichten, v.a. bei Kindern und Jugendlichen, fördern zu wollen/müssen und die Konkretisierung dieser Worte in Form von dauerhaften Projekten mit ebenso dauerhaften Stellen!

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