Technik & Bildung: De-bug Special ‘Neustart Bildung’

FYI – In der aktuellen Print-Ausgabe der De-bug findet sich ein Special ‘Neustart Bildung’. Eine Zeitschrift über ‘Elektronische Lebensaspekte, Musik, Medien, Kultur & Selbstbeherrschung’, die sich mit Bildung beschäftigt? Soweit sie sonst immer weit vorne sind: interessant! Wann die 4 Artikel online gestellt werden? Mal nachfragen, hier jetzt ein Überblick als Info:

(1) ‘Neustart Lernen – Wie Technik die Bildung verändert’ – startet mit der Betrachtung der These, dass Technik neue, demokratischere Bildungsformen und Wissen transportieren kann (Reform durch Technik), die sich auch im allseits herausgestellten internet-based Machtverlust von (Bildungs-)Autoritäten wiederfindet.

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Kongress “Keine Bildung ohne Medien”

Heute war also der Auftakt zum Kongress „Keine Bildung ohne Medien“, dessen Manifest Medienbildung als gesellschaftspolitische Aufgabe und die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung in der Verantwortung sieht. So betonte der Sprecher der Initiative, Prof. Dr. H. Niesyto, in seiner Rede zu Beginn der Tagung, dass es einiger und langfristiger Arbeit bedarf, um diese Ziele umzusetzen. Der Kongress kann und muss ein Signal sein, Medienkompetenz und Medienbildung als gesamtgesellschaftliche Bildungsaufgabe zu begreifen und in Bildungsgängen zu verankern.

Dazu wurden in Arbeitsgruppen die verschiedenen Punkte des Manifests mit dem Ziel diskutiert sie konkreter zu fassen und in Forderungen und Statements zu formulieren.

Die Arbeitsgruppe „Aktive Medienarbeit in Zeiten des Web 2.0“ versuchte sich dem aktuellen Stand mit einem Rückblick in frühere theoretische wie praktische Begriffe von Medienarbeit zu nähern und die Frage zu beantworten, was das Neue an den heutigen Technologien, Geräten und Web 2.0 Services einerseits ausmacht und was es andererseits für die Medienarbeit und Medienpädagogik heißt. Die Frage bekommt vor dem Hintergrund kommerzieller Angebote eine weitere Dimension: wie können medienpädagogische (Web 2.0-) Angebote attraktiv aufgebaut werden, da Medienpädagog/innen nicht die Einzigen sind, die Kinder und Jugendliche ansprechen? Andererseits kommt die Frage auf, ob Medienkompetenz, ursprünglich nach D. Baacke, als Begriff noch ausreicht oder ob nicht auch die theoretische Fundierung, nach Handlungs- und Prozessorientierung aufgeteilt, in eine Medienkompetenz 2.0 münden muss, wie die Diskussion um die Begriffe Medienbildung und media literacy zeigen.

Die nach der Aufteilung in Untergruppen zurückgeführten Diskussionsergebnisse und die daraus entstandene Positionierung wird in das Gesamtergebnis des Kongresses eingehen und hoffentlich auf der Seite der Initiative veröffentlicht.

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