Vorbereitungen für den Kongress “Keine Bildung ohne Medien” am 24. und 25. März 2011 in Berlin

Die Kapazitäten für den Kongress sind angesichts der zahlreichen Anmeldungen erhöht worden, allerdings scheinen diese  auch schon wieder erschöpft zu sein (“Medienpädagogischer Kongress will Signal an Politik geben”) und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Bin gespannt, wie die Verteilungen in den Arbeitsgruppen/Workshops mit diesem Programm aussehen werden.

Der Kongress ist der dringende Aufruf, Medienpädagogik als Querschnittsaufgabe in Bildungsbereichen zu verankern, personelle und finanzielle Strukturen zu schaffen anstatt weiterhin “nur” Einzelprojekte zu fördern und somit eine Nachhaltigkeit in allen Bildungsbereichen zu gewährleisten: “Notwendig ist eine umfassende Förderung der Medienpädagogik in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs‐ und Bildungspraxis. Dies verlangt nicht nur programmatische Überlegungen sowie eine auf Jahre angelegte strategische Planung, sondern insbesondere auch personelle, infrastrukturelle und finanzielle Investitionen auf Länder‐ und Bundesebene. Dabei müssen alle Erziehungs‐ und Bildungsbereiche und deren Institutionen, aber auch die außerschulische Kinder‐ und Jugendarbeit, die berufliche Aus‐ und Fortbildung sowie Erwachsenen‐, Familien‐ und Altenbildung berücksichtigt werden.” (pdf: Keine Bildung ohne Medien)

Schön ist dabei, dass die Forderungen nach zu schaffenden manifesten Strukturen über einen solchen Kongress (hoffentlich) ein größeres Gehör finden, als die Formulierungen der Medienpädagog/innen, die sich seit Jahren von Projekt zu Projekt hangeln müssen. Zu augenscheinlich ist die Kluft zwischen offiziellen Verlautbarungen,  Medienkompetenz, -pädagogik oder -bildung in allen Bevölkerungsschichten, v.a. bei Kindern und Jugendlichen, fördern zu wollen/müssen und die Konkretisierung dieser Worte in Form von dauerhaften Projekten mit ebenso dauerhaften Stellen!

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