Interview: Virtuell-aufsuchende Jugendarbeit – Straßensozialarbeit 2.0

Für die Initiative ‘Dialog Internet’ habe ich Tilmann Pritzens interviewt, Straßensozialarbeiter beim Berliner Träger Gangway e.V.. Hier ist das komplette Interview, wg. der Länge musste es im ‘Dialog Internet’ in zwei Teilen veröffentlicht werden.

Virtuell-aufsuchende Jugendarbeit: Straßensozialarbeit 2.0
Interview mit Tilmann Pritzens, Gangway e.V.

Tilmann Pritzens ist Sozialarbeiter und auf der Straße unterwegs. Er arbeitet bei Gangway e.V., [1] einem Berliner Träger für Straßensozialarbeit, und ist mit seinen Kolleg/innen in kleineren Teams pro Bezirk organisiert. Gibt es Probleme für Jugendliche und junge Erwachsene können sie sich an das Team wenden: Wohnung weg, Ausbildung, Schulden, Problemen mit Drogen, Arbeitssuche, Obdachlosigkeit u.v.m.; alles, was junge Menschen betrifft, die sich im öffentlichen Raum aufhalten. Diese Arbeit lebt von dem Vertrauensverhältnis zwischen Streetworkern und Jugendlichen und legt den Kontakt von Angesicht zu Angesicht nahe. Das ist größtenteils auch so, aber verstärkt leben die Jugendlichen im Netz: sie chatten und sind in sozialen Netzwerken unterwegs [2], wo sie ihre Fragen klären wie auf der Straße auch. Deshalb sind manche Teams des Gangway e.V. online präsent: man kann sie über verschiedene Chats, in mehreren sozialen Netzwerken und per e-mail erreichen oder auf der Website direkt Fragen an sie stellen. Tilmann Pritzens ist mit seinem Team auf mehreren Ebenen im Netz aktiv und schildert im Interview die Gründe.

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Online-Beratung für Jugendliche: in sozialen Netzwerken machbar?

Abseits (?) der Diskussion um soziale Netzwerke existieren zahlreiche Beratungsstellen im Internet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Fachleute geben in geschützten Räumen Hilfestellungen, Jugendliche beraten Jugendliche, unterschiedliche technische Zugänge je nach Vorlieben: hier geht es zu meinem Artikel bei dialog-internet.de (Initiative von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, zur zeitgemäßen Kinder- und Jugendnetzpolitik und den Chancen und Risiken für das Aufwachsen mit dem Internet) und natürlich direkt hier im Blog:

Online-Beratung für Jugendliche: in sozialen Netzwerken machbar?

Die Attraktivität des Angebots des in einem anderen Blog-Artikel erwähnten Vereins Netari.fi zur Jugendarbeit online in Finnland [1] hat mehrere Aspekte, von denen zwei aufgegriffen werden sollen: Beratungsarbeit einerseits, diese aber online, und die Situation der Jugendlichen, soziale Netzwerke für ihre Alltagsdinge zu nutzen und sie dort zu treffen. Während Netari.fi [2] als freier Träger die vorhandenen social media nutzt, um in Kontakt und ins Gespräch zu kommen, sind hierzulande noch andere Einrichtungen online, die Jugendlichen derartige Beratungsangebote machen. Mehr von diesem Beitrag lesen

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