Ubuntu 12.04 auf dem Netbook

Nun muss ich doch wenigstens eine kurze Notiz zur Computer-Bastelei posten: auf dem Netbook Toshiba-AC100, das mit Android 2.2 ausgeliefert wird, läßt sich nach einigen Anleitungen im Netz Ubuntu installieren, das als komplettes Betriebssystem wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als ein leider veraltetes Android. Da ich gerne mit Open Source und Linux arbeite (auch mit Android!) möchte ich die Anleitung der Netzöffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten (community & sharing). Außerdem ist mir geglückt den Multi-Messenger Pidgin mit mehreren Konten einzurichten, so dass facebook (chat), twitter, icq, jabber, irc und identi.ca (es sind noch weitaus mehr möglich) mit einer einzigen Software abgerufen und benutzt werden können (ja, Pidgin gibt es auch für Windows…). Helferseiten im Netz gibt es viele, die wichtigsten waren: Erfahrungsbericht Toshiba-A100, ARM-Community, Ubuntu-Wiki.

Enjoy Linux!

Podcast mit Tim Pritlove (Chaosradio Express): Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Sehr schön: ausführliches und thematisch sehr weites Gespräch über Kinder, Medien, Jugendliche, Eltern, Fernsehen, Computer und was mensch in- u. außerhalb von Schulen und Elternhäusern damit anfangen kann. Sinnhaftigkeiten wie Workshops zu Datensicherheit und Privatsphäreneinstellungen und Sinnloses wie Netzsperren und Zensursula oder Einschränkungen der Netzneutralität kamen ebenfalls zur Sprache.

Einer der Hauptpunkte war der bewußte Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Computern: wie funktioniert das zu Hause, wie in der Schule und wie in einer Jugendeinrichtung? Mehr von diesem Beitrag lesen

Computerei mit Linux

Unter der Überschrift „Artikel, die ich gerne schon längst geschrieben hätte…“ möchte ich vom Medienpädagogik Praxisblog die beiden Artikel zum Thema „Linux ausprobieren“ verlinken. Sehr vorsichtig und gut erklärt beschreibt der Autor im ersten Teil, wie man Linux-Live-CD’s ausprobieren kann, die das installierte System von vornherein gar nicht antasten und sich zum Testen von Linux prima eignen. Im zweiten Teil geht es dann um die Installation parallel zu anderen Betriebssystemen. Nach gelungener Installation hat man die Auswahl, welches System gestartet werden soll (Dual-Boot).
Warum der Artikel längst geschrieben werden sollte? Weil nach der Beschäftigung mit Linux in der Kinder- und Jugendarbeit, der Einrichtung von Linux-Rechnern für die Kids und somit der praktischen Beschäftigung mit open source Software und der legalen Bereitstellung einer grossen Palette an wirklich guter Software (Office-, Video-, Bild- und Audiobearbeitung) auch die Argumentation warum open source oder Linux den Windows-Systemen vorzuziehen ist ein wenig in den Hintergrund gerückt ist, da die Zeit lieber zum Arbeiten mit Linux statt mit dem Streit, was besser wäre verbracht wird. Die Auseinandersetzungen gibt es aber immer noch, Argumentationshilfen ebenso.
Achso: open educational resources ist auch noch so ein Thema, zu dem ich gerne schon längst….

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