The day we fight back

Eine gute Initiative zum Jahrestag von Aaron Swartz Tod [1], [2] und dem Safer Internet Day kommt von ‘THE DAY WE FIGHT BACK – AGAINST MASS SURVEILLANCE’. Es wird die Eingrenzung der Bewegungsfreiheit im Netz und die Ausspähung des Internet Traffic durch die NSA thematisiert und zum Protest aufgerufen [3], [4]. Wird auch Zeit…

The day we fight back

Tools für ePartizipation

Dieser Blog Artikel ist eine Gemeinschaftsarbeit und geht im Medienpädagogik Praxis-Blog weiter.

“Auch ePartizipation ist vor allem ein pädagogisches Vorhaben, das vom Konzept, Prinzipien und den richtigen Methoden lebt – aber in wichtigem Maße auch von den passenden Tools für Zusammenarbeit, Meinungsbildung, Kampagnen…

In einem Etherpad möchten wir für und gemeinsam mit allen Aktiven im Bereich ePartizipation geeignete (Software)Werkzeuge für entsprechende Projekte sammeln. Wir wünschen uns, dass sich diese Liste ständig weiterentwickelt und anpasst und so die vielfältigen Erfahrungen der Beteiligten widerspiegelt.

Die aufgelisteten Werkzeuge sollten kostenlos und idealerweise auch frei verfügbar sein. Nichtkommerzielle Tools sollten kommerziellen Plattformen vorgezogen werden.”

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hier sind weitere Sammlungen von Tools für e-Partizipation zu finden:

… weiter im Medienpädagogik Praxis-Blog.

netz:regeln 2012 Transparenz und Vertrauen – no limits?

Bei der diesjährigen netzpolitischen Veranstaltung der Grünen in der Heinrich-Böll-Stiftung bringt schon der Titel die soziale Dimension in die Diskussion zurück: Vertrauen? statt technischer Lösungen? Aber dazu später mehr…. Die Themen waren aber damit schon gut angerissen: Transparenz, Datenschutz und Datensicherheit, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten (die Veranstaltung war eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM)).

Der Einführungsvortrag von Prof. Dr. Pörksen von der Universität Tübingen „Der entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter“ (auch als Buch und mit Besprechung) kreiste um die Frage der gesteigerten medialen Möglichkeiten zur Skandalisierung von Ereignissen, Äußerungen, Vorschlägen etc., die nicht nur die auf die Öffentlichkeit angewiesenen Politiker/innen betrifft, sondern mehr oder weniger Alle. Die Grundlagen dazu habe die Digitalisierung gelegt, über die als technischen Vorgang Informationen auch in großer Fülle und Breite (wie bspw. die wikileaks-Veröffentlichungen zu US-Militärdokumenten zum Iran und Afghanistan oder den vertraulichen US-Depeschen des US-Außenministeriums) sehr leicht zugänglich und verteilbar würden. Insgesamt ein interessanter Vortrag, nur 2 Anmerkungen zum Titel und den dazugehörenden Ausführungen:

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Podium 1 der internationalen Konferenz zu #eparticipation, Tag 2

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Endlich auch #opensource Menschen auf dem Podium sowie Praktiker/innen, die Partizipation ausprobieren: Wikis, mobile Projekte und wiederum: Finnland (sic!)  mit ihrem Portal zur Beteiligung von Jugendlichen im urbanen Raum.

Hier der Bericht im Dialog Internet.

con/temporary streams aka Sammelsurium: ePartizipation und Mozilla Foundation

Die Mozilla Foundation versammelt mit dem Projekt HIVE kreative Köpfe und stellt seine neuen Tools vor, zum sofortigen Ausprobieren und Weiterentwickeln: Projektarbeit, code testen, Webseiten ‘hacken’ funktioniert mit HACKASAURUS, Videos online bearbeiten und ergänzen mit POPCORN und ihrem POPCORN-MAKER. Zwei wunderbare Tools für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Studierende … einfach alle, die mit dem Web, HTML 5 oder kreativen Möglichkeiten spielerisch umgehen oder (vielleicht) die nächste Entwicklung im Netz vorantreiben wollen. Nehmt euch Zeit dafür, ihr kommt nicht mehr so leicht davon los…

ePartizipation ist das Wort 2012 und die Jugendarbeit fragt sich, was sie damit anfangen kann. Ich bin gespannt auf die internationale Fachtagung des Projekts ‘youthpart’, vorher aber fanden bereits 2 Veranstaltungen zu diesem Thema statt: im Rahmen der Stiftungswoche Berlin veranstalteten die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, die Kreuzberger Kinderstiftung und die Stiftung Demokratische Jugend eine Diskussion zu den Perspektiven der ePartizipation. In verschiedenen thematischen Schwerpunkten ging es nach einem Input von Jürgen Ertelt um Netzwerke, Schwarmbewußtsein, die Piraten als Blaupause für aktuelle Beteiligungsformen oder um verändertes Demokratieverständnis. Eine spannende Veranstaltung im Hinblick auf weitere Berliner Aktivitäten mit diesen Akteuren!

Ein anderes Spektrum fand sich mit Einladung des Deutschen Bundesjugendrings zum ‘FachCamp 12 Jugendarbeit Online’ mit dem tollen Input von Kerstin Heinemann, (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, JFF) zu »Partizipation in und mit dem Netz«. Mitarbeiter/innen aus Jugendverbänden setzen Beteiligungsformen für Jugendliche seit Jahren um – was ändert das ‘e’ vor ‘Partizipation’? Wie sinnvoll sind Beitritte zu Netzwerken und was soll dort getan werden? Eine Diskussion der Modernisierungsdebatte in der Jugendarbeit, interessant war es, mit Menschen zu diskutieren, die in anderen Bundesländern ähnliche oder eben völlig andere Erfahrungen gemacht haben. Ein mögliches Fazit: „Die Richtung stimmt, die Linie ist zackig und die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig!

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